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SimpleMeasure

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SimpleMeasure - Beschreibung

App-Name
SimpleMeasure
Paketname
com.hottgenroth.mobilesaufmass
Entwickler
Hottgenroth Software AG
Zuletzt aktualisiert
29.09.2020
Version
2.5.5

Analyse von TrendiApps

Wer im Handwerk, in der Planung, bei Energieberatungen oder als Gutachter arbeitet, braucht unterwegs oft keine große Bürosoftware, sondern eine schnelle Möglichkeit, Maße sauber aufzunehmen. Genau hier setzt SimpleMeasure an. Ich habe die App als mobiles Werkzeug betrachtet: nicht als umfassendes Zeichenprogramm, sondern als Begleiter für Situationen, in denen ein Smartphone oder Tablet griffbereit ist und eine Messaufgabe ohne viel Vorbereitung erledigt werden soll.

Mein erster Eindruck ist zwiespältig. Die Idee ist praktisch, weil sie einen typischen Arbeitsmoment trifft: Man steht in einem Raum, auf einer Baustelle oder bei einer Besichtigung und möchte Maße dokumentieren, ohne zwischen mehreren Anwendungen wechseln zu müssen. Gleichzeitig merkt man schnell, dass eine solche App nur dann dauerhaft nützlich bleibt, wenn die Bedienung im Alltag zuverlässig, verständlich und schnell genug ist. Der Name SimpleMeasure verspricht Einfachheit; ob diese Einfachheit im eigenen Arbeitsablauf tatsächlich Zeit spart, hängt stark davon ab, wie regelmäßig man die App verwendet und wie präzise die jeweilige Aufgabe sein muss.

Vom schnellen ersten Test zum festen Arbeitswerkzeug

In der ersten Woche liegt der Reiz vor allem darin, dass SimpleMeasure ein klar umrissenes Problem anspricht. Die Anwendung gehört zum Bereich Software und Demos und richtet sich laut ihrer Positionierung an Handwerker, Planer, Energieberater und Gutachter. Das ist eine deutlich beruflichere Zielgruppe als bei einer gewöhnlichen Maßband-App. Ich würde sie deshalb nicht als Spielerei für gelegentliche Renovierungsprojekte einordnen, sondern als Werkzeug, das in einen vorhandenen Besichtigungs- oder Dokumentationsablauf passen soll.

Der Entwickler Hottgenroth Software AG ist im Umfeld professioneller Bau- und Energieanwendungen bekannt, was die Ausrichtung der App verständlicher macht. Trotzdem sollte man die Erwartungen richtig setzen: Eine mobile Messhilfe ersetzt nicht automatisch ein klassisches Lasermessgerät, ein Maßband oder eine etablierte Planungssoftware. Ihr Wert liegt eher in der schnellen Verfügbarkeit und darin, einen Arbeitsschritt auf dem Mobilgerät zu bündeln.

Für einen ersten Test würde ich nicht sofort einen wichtigen Auftrag damit abwickeln. Besser ist ein kontrollierter Probelauf in einer bekannten Umgebung. Ich würde mehrere Räume oder Flächen aufnehmen, die Ergebnisse mit einem vertrauten Messwerkzeug vergleichen und dabei beobachten, wie viel Zeit die gesamte Aufnahme wirklich benötigt. Entscheidend ist nicht nur, ob eine einzelne Messung funktioniert, sondern ob auch Korrekturen, neue Messungen und die spätere Zuordnung ohne unnötige Unterbrechungen gelingen.

Gerade bei beruflichen Anwendungen ist dieser Unterschied wichtig. Eine App kann im Demo-Moment überzeugend wirken und trotzdem im Alltag an kleinen Reibungen verlieren. Muss ich häufig zurückgehen, Eingaben wiederholen oder überlegen, welcher Schritt als Nächstes kommt, verschwindet der Geschwindigkeitsvorteil schnell. SimpleMeasure wirkt für mich dann am stärksten, wenn die Aufgabe überschaubar ist und ich direkt vor Ort eine Messinformation brauche, statt eine vollständige digitale Bestandsaufnahme aufzubauen.

Ein sinnvoller Einstieg ist deshalb ein wiederkehrender Vorgang, etwa die Vorprüfung eines Raumes vor einem Beratungstermin. Ich kann mir vorher eine feste Reihenfolge angewöhnen: Raum auswählen, relevante Maße aufnehmen, Plausibilität prüfen und die Information anschließend in meinen normalen Arbeitsablauf übernehmen. Diese kleine Routine ist wichtiger, als möglichst viele Funktionen gleichzeitig auszuprobieren. Sie zeigt schnell, ob die App den eigenen Ablauf unterstützt oder nur kurzfristig interessant wirkt.

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Die technische Einstiegshürde ist vergleichsweise niedrig, weil SimpleMeasure kostenlos erhältlich ist. Das macht einen Test ohne großes finanzielles Risiko möglich. Gleichzeitig gibt es In-App-Käufe zwischen 2,99 Euro und 9,99 Euro bei Abrechnung über Google Play. Wer die Anwendung nur gelegentlich ausprobieren möchte, sollte daher zunächst prüfen, welche Funktionen im eigenen Fall frei nutzbar sind und ob für den geplanten Arbeitsablauf zusätzliche Käufe relevant werden. Ich würde nicht allein wegen des kostenlosen Einstiegs annehmen, dass jeder professionelle Bedarf ohne weitere Kosten abgedeckt ist.

Auch die Systemvoraussetzung ist für viele ältere Geräte kein großes Hindernis: Unterstützt wird Android ab Version 7.1. Das ist praktisch, wenn auf der Baustelle ein älteres, robustes Zweitgerät eingesetzt wird. Trotzdem zählt in der Praxis nicht nur die Android-Version. Bildschirmgröße, Kamerabedienung, Akkuzustand und die Lesbarkeit bei hellem Licht können den Arbeitskomfort stärker beeinflussen als die reine Kompatibilität.

Ein realistischer Einsatz bei einer Besichtigung

Stell dir vor, ich begleite einen Termin in einem älteren Wohngebäude und soll vor einer Energieberatung mehrere Räume grob erfassen. Ich habe keine Lust, jedes Maß auf Papier zu notieren, später zu entziffern und anschließend noch einmal in eine digitale Akte zu übertragen. In diesem Moment kann SimpleMeasure sinnvoll sein: Ich nehme die benötigten Angaben direkt am Ort des Geschehens auf und halte die Reihenfolge der Räume möglichst konsequent ein.

Der entscheidende praktische Tipp ist, nicht nur Zahlen zu sammeln, sondern jede Aufnahme sofort gedanklich mit dem Raum und dem Zweck zu verbinden. Ein Maß ohne eindeutige Zuordnung ist später kaum hilfreicher als eine unleserliche Notiz. Ich würde deshalb nach jedem Raum kurz kontrollieren, ob die Information verständlich bleibt, besonders wenn mehrere ähnliche Räume vorhanden sind. Diese zusätzliche Prüfung kostet wenig Zeit und verhindert, dass eine schnelle Aufnahme später zu Rückfragen führt.

Für eine Vorbesichtigung oder eine überschlägige Erfassung kann dieser Ablauf ausreichend sein. Bei einer abrechnungsrelevanten, rechtlich wichtigen oder besonders präzisen Messung würde ich dagegen weiterhin mit einem geeigneten professionellen Messgerät gegenprüfen. Das ist keine Schwäche, die nur diese App betrifft, sondern eine grundsätzliche Grenze mobiler Messlösungen: Bequemlichkeit und Genauigkeit sind nicht in jeder Situation dasselbe.

Was nach dem ersten Monat wirklich zählt

Nach dem ersten Monat entscheidet sich, ob SimpleMeasure einen festen Platz auf dem Gerät verdient. Die anfängliche Neugier auf eine mobile Messanwendung reicht dafür nicht aus. Dauerhaften Nutzen sehe ich vor allem bei Menschen, die regelmäßig ähnliche Termine durchführen und dabei wiederholt Maße erfassen. Wer nur einmal im Jahr ein Zimmer ausmessen möchte, wird vermutlich eher bei einem klassischen Maßband oder einer bereits vertrauten Notizlösung bleiben.

Der wiederkehrende Wert entsteht durch Gewohnheit. Wenn ich bei jedem Termin dieselbe Aufnahmefolge nutze, muss ich weniger überlegen und kann mich stärker auf den eigentlichen Kunden oder das Gebäude konzentrieren. Eine App wie SimpleMeasure ist dann nicht deshalb wertvoll, weil sie jeden einzelnen Arbeitsschritt revolutioniert, sondern weil sie einen kleinen, häufigen Vorgang verlässlicher in den Tagesablauf einfügt.

Für Planer kann die Anwendung besonders dann interessant sein, wenn vor einer detaillierten Planung zunächst eine schnelle Bestandsaufnahme erforderlich ist. Energieberater könnten sie bei vorbereitenden Raumaufnahmen einsetzen, während Gutachter sie als mobile Ergänzung bei Besichtigungen betrachten können. In allen drei Fällen würde ich sie eher als erste Erfassung denn als alleinige Grundlage für eine vollständige technische Dokumentation nutzen.

Ein nicht ganz offensichtlicher Vorteil solcher Routineeinsätze ist die Verringerung von Medienbrüchen. Wenn Maße direkt am Ort des Termins erfasst werden, entfällt zumindest ein Teil des späteren Übertragens von handschriftlichen Notizen. Das spart nicht zwingend bei jeder einzelnen Messung viel Zeit, kann aber über viele Termine hinweg den lästigen Nachbearbeitungsanteil reduzieren. Der Nutzen entsteht also weniger durch einen spektakulären Einzelmoment als durch die Summe kleiner Einsparungen.

Allerdings muss der eigene Arbeitsablauf dazu passen. Wenn die Ergebnisse ohnehin unmittelbar in eine andere Fachsoftware, ein Formular oder eine umfangreiche Projektdokumentation übertragen werden müssen, bleibt ein zusätzlicher Übergabeschritt bestehen. Dann sollte man vor der dauerhaften Nutzung testen, ob SimpleMeasure diesen Übergang wirklich erleichtert oder nur eine weitere Zwischenstation schafft. Für manche Nutzer ist ein gut organisiertes Notizsystem schneller, weil es bereits mit den übrigen Unterlagen verbunden ist.

Auch die Bewertung im Store sollte man bei der Entscheidung einordnen. SimpleMeasure kommt auf eine durchschnittliche Bewertung von 2,4 bei rund 140 Bewertungen und etwas mehr als 50 Rezensionen. Das ist kein Grund, die App automatisch abzuschreiben, aber es ist ein klares Signal, den eigenen Test ernst zu nehmen. Gerade bei einem Arbeitswerkzeug sollte ich nicht nur auf die Idee achten, sondern auf Stabilität, Verständlichkeit und den Aufwand bei wiederholter Nutzung.

Wartung, Updates und der kleine Aufwand im Hintergrund

Eine App bleibt nicht allein dadurch nützlich, dass sie installiert ist. Für einen dauerhaften Einsatz sollte ich regelmäßig prüfen, ob die aktuelle Version mit meinem Gerät und meinem Arbeitsablauf weiterhin problemlos funktioniert. SimpleMeasure liegt in Version 2.5.5 vor. Bei einer mobilen Anwendung für berufliche Termine ist es sinnvoll, nach Aktualisierungen nicht erst beim Kunden herauszufinden, dass sich eine Bedienung verändert hat.

Ich würde deshalb vor einem wichtigen Termin einen kurzen Funktionstest einplanen. Dabei reicht es, die App zu öffnen, eine Testaufnahme durchzuführen und zu kontrollieren, ob die Ergebnisse so abgelegt oder weiterverwendet werden können, wie ich es erwarte. Dieser Schritt klingt banal, ist aber bei jeder App besser als ein ungeplanter Erstkontakt unter Zeitdruck. Besonders auf einem älteren Zweitgerät sollte man nach längeren Pausen nicht voraussetzen, dass alles ohne Prüfung bereitsteht.

Zur Wartung gehört auch ein vernünftiger Umgang mit dem Smartphone selbst. Ein fast leerer Akku, verschmutzte Kameralinsen oder schlechte Lichtverhältnisse können eine Messanwendung unbrauchbar machen, obwohl die Software korrekt arbeitet. Wer SimpleMeasure auf Baustellen oder in unfertigen Gebäuden einsetzen möchte, sollte das Gerät entsprechend schützen und die Bedienung unter realistischen Bedingungen testen. Ein heller Büroraum sagt wenig über den Komfort in einem dunklen Keller oder bei direkter Sonne aus.

Die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ wirkt bei einer Handwerker-App eher wie eine formale Store-Angabe als wie ein Entscheidungskriterium. Für die berufliche Eignung sind andere Fragen wichtiger: Kann ich die App ohne lange Unterbrechung bedienen? Verstehe ich die erfassten Werte auch später noch? Und passt sie zu den Anforderungen meiner Dokumentation? Die niedrige Altersfreigabe macht SimpleMeasure zwar grundsätzlich unproblematisch für die Installation, sagt aber nichts über die fachliche Genauigkeit oder den professionellen Nutzen aus.

Die In-App-Käufe verdienen ebenfalls einen Platz in der Wartungsplanung. Wenn bestimmte Funktionen bezahlt werden müssen, sollte ich vor dem Aufbau eines festen Workflows klären, ob dieser Teil dauerhaft benötigt wird. Ein einmaliger Test ist etwas anderes als ein Prozess, der bei jedem Auftrag auf eine bestimmte Funktion angewiesen ist. Ich würde bezahlte Erweiterungen erst dann einplanen, wenn die kostenlose Nutzung im eigenen Alltag überzeugt und klar ist, dass der zusätzliche Schritt tatsächlich Zeit spart.

Ein weiterer praktischer Rat: SimpleMeasure sollte nicht die einzige Ablage für wichtige Informationen sein. Bei beruflichen Messungen würde ich die Ergebnisse zusätzlich in der vorgesehenen Projektstruktur dokumentieren. So bleibt der Arbeitsstand nachvollziehbar, auch wenn das Smartphone gewechselt wird oder die App einmal nicht verfügbar ist. Diese doppelte Absicherung bedeutet etwas mehr Aufwand, schützt aber vor dem größeren Problem, dass eine einzelne mobile Anwendung zum einzigen Gedächtnis eines Projekts wird.

Wo die tägliche Nutzung ermüden kann

Die größte Ermüdung entsteht vermutlich nicht bei einer einzelnen Messung, sondern bei vielen ähnlichen Vorgängen hintereinander. Wenn ich an einem Tag zahlreiche Räume erfasse, werden kleine Bedienwege plötzlich spürbar. Jede zusätzliche Bestätigung, jede unklare Zuordnung und jede Korrektur unterbricht den Rhythmus. Eine App, die beim ersten Raum angenehm wirkt, kann beim zehnten Raum deutlich anstrengender sein.

Deshalb würde ich SimpleMeasure nicht nach einem kurzen Test auf dem Schreibtisch beurteilen. Der aussagekräftigere Versuch findet in einem echten, aber nicht kritischen Termin statt. Dabei sollte ich bewusst darauf achten, wann ich zum Papier, zur Standardkamera oder zu einem anderen Werkzeug greifen möchte. Diese Momente zeigen, ob die App den Ablauf wirklich trägt oder ob sie nur für einzelne Messungen bequem ist.

Ein zweiter Ermüdungsfaktor ist die Erwartung an Genauigkeit. Wer von einer mobilen Lösung Ergebnisse wie von einem professionellen Lasermessgerät erwartet, kann schnell enttäuscht werden. Für überschlägige Aufnahmen und vorbereitende Arbeiten kann die App ausreichend sein; für Aufgaben mit engen Toleranzen oder verbindlicher Beweiskraft würde ich eine spezialisierte Messausrüstung bevorzugen. Die richtige Entscheidung hängt daher nicht nur von der App, sondern vom Risiko eines falschen Maßes ab.

Auch die fehlende Konzentration vor Ort kann zum Problem werden. Auf einer Baustelle klingelt das Telefon, jemand stellt eine Frage, oder der nächste Raum wartet bereits. In solchen Situationen passieren Eingabefehler unabhängig von der verwendeten Software. Mein Gegenmittel wäre eine feste Mini-Routine: messen, Wert prüfen, Raumbezug kontrollieren und erst dann weitergehen. Wer diesen Ablauf konsequent einhält, holt aus der App mehr heraus, als wenn er nur möglichst schnell Zahlen eingibt.

Für private Nutzer kann die berufliche Ausrichtung sogar zu viel sein. Wenn ich lediglich eine Wand für ein Regal ausmessen möchte, ist ein normales Maßband oft unkomplizierter und sofort verständlich. Auch eine allgemeine Notiz-App kann für einen einmaligen Wert genügen. SimpleMeasure lohnt sich eher dann, wenn die Messaufgabe regelmäßig wiederkehrt oder wenn eine strukturiertere Aufnahme gegenüber einer losen Notiz einen echten Vorteil bringt.

Umgekehrt sollten professionelle Nutzer nicht automatisch annehmen, dass die App ihre vorhandene Fachsoftware ersetzt. Wer bereits mit einem etablierten digitalen Aufmaßsystem, einem Lasermessgerät oder einer umfangreichen Planungsumgebung arbeitet, hat möglicherweise einen eingespielten Prozess, den eine zusätzliche App eher komplizierter macht. In diesem Fall ist SimpleMeasure vor allem als ergänzendes Werkzeug interessant, etwa für spontane Vor-Ort-Notizen oder eine schnelle Vorprüfung.

Für wen sich der dauerhafte Platz auf dem Gerät lohnt

Nach meiner Einschätzung hat SimpleMeasure die besten Chancen bei Handwerkern, Planern, Energieberatern und Gutachtern, die häufig unterwegs sind, wiederkehrende Messaufgaben erledigen und nicht jedes Mal ein separates Notizsystem aufbauen möchten. Der kostenlose Einstieg erleichtert die persönliche Prüfung. Wer die Anwendung regelmäßig nutzt, sollte aber die möglichen In-App-Käufe und den eigenen Dokumentationsbedarf von Anfang an in die Entscheidung einbeziehen.

Weniger passend ist sie für Menschen, die höchste Messgenauigkeit benötigen, bereits vollständig mit professioneller Hardware arbeiten oder nur sehr selten etwas ausmessen. In diesen Fällen kann ein Laser-Entfernungsmesser, ein klassisches Maßband oder eine vorhandene Fachlösung die bessere Wahl sein. Ich würde SimpleMeasure auch nicht als alleinige Grundlage für besonders folgenreiche technische Entscheidungen verwenden, ohne die Werte mit einem geeigneten Verfahren zu kontrollieren.

Die Verbreitung zeigt, dass die Anwendung nicht völlig unbekannt ist: Sie wurde über 50.000-mal installiert. Das spricht für ein vorhandenes Interesse an der Idee, ersetzt aber keinen eigenen Praxistest. Bei beruflichen Werkzeugen ist die persönliche Passung wichtiger als die Installationszahl. Ein Nutzer mit zehn ähnlichen Terminen pro Woche bewertet dieselbe App anders als jemand, der sie nur gelegentlich öffnet.

Mein langfristiger Eindruck fällt deshalb ausgewogen aus. SimpleMeasure kann einen festen Platz verdienen, wenn sie in eine klare Routine eingebaut wird und als schnelle mobile Ergänzung verstanden wird. Der wiederkehrende Nutzen liegt in der Nähe zum Einsatzort, in der Vermeidung mancher handschriftlicher Zwischenschritte und in der Möglichkeit, vorbereitende Maße direkt beim Termin zu erfassen. Diese Vorteile sind praktisch, aber sie werden erst durch regelmäßige Nutzung sichtbar.

Die Anwendung verdient diesen Platz nicht allein durch ihre Existenz. Ich würde sie nach der Installation mit einem echten Arbeitsablauf testen, die Ergebnisse mit dem vertrauten Messwerkzeug vergleichen und den Zeitaufwand über mehrere Termine beobachten. Bleibt die Bedienung auch bei vielen Räumen übersichtlich und lässt sich die Dokumentation ohne unnötige Nacharbeit fortsetzen, ist SimpleMeasure eine vernünftige Ergänzung. Entstehen dagegen viele Korrekturen oder bleibt die Übergabe in die eigentliche Projektarbeit umständlich, ist eine andere Lösung wahrscheinlich nachhaltiger.

Unterm Strich sehe ich SimpleMeasure als spezialisiertes Werkzeug mit einem nachvollziehbaren Nutzen, aber nicht als universellen Ersatz für Maßband, Lasermessgerät und Fachsoftware. Ich würde sie einem Kollegen empfehlen, der regelmäßig mobile Voraufnahmen macht und bereit ist, eine eigene Routine dafür zu entwickeln. Für gelegentliche Heimwerkeraufgaben oder besonders präzise Messungen würde ich eher bei den klassischen Alternativen bleiben. Der entscheidende Test ist nicht, ob die App am ersten Tag interessant wirkt, sondern ob sie nach mehreren Wochen noch einen konkreten Arbeitsschritt einfacher macht.

Häufig gestellte Fragen zu SimpleMeasure

Was ist SimpleMeasure und wofür kann ich die App verwenden?

SimpleMeasure ist eine praktische Mess-App für mobile Geräte, mit der sich Abstände, Längen oder Größen schnell und unkompliziert einschätzen lassen. Je nach unterstützten Funktionen nutzt sie die Kamera und die Sensoren des Smartphones, um Messungen direkt in der Umgebung vorzunehmen. Sie eignet sich vor allem für einfache Aufgaben im Alltag, beim Heimwerken, für Möbel oder zur groben Orientierung unterwegs.


Wie genau sind die Messungen mit SimpleMeasure?

Die Genauigkeit von SimpleMeasure hängt stark von der verwendeten Smartphone-Kamera, den Bewegungssensoren, den Lichtverhältnissen und der korrekten Bedienung ab. Auf ebenen, gut beleuchteten Flächen können die Ergebnisse für viele Alltagssituationen ausreichend sein. Die App ersetzt jedoch kein professionelles Messwerkzeug. Für Bauarbeiten, technische Konstruktionen oder andere präzisionskritische Aufgaben sollten die Werte immer mit einem Maßband oder einem geeigneten Messgerät überprüft werden.


Benötigt SimpleMeasure besondere Berechtigungen oder eine Internetverbindung?

Für die grundlegenden Messfunktionen benötigt SimpleMeasure in der Regel Zugriff auf die Kamera und möglicherweise auf bestimmte Bewegungssensoren des Smartphones. Eine Internetverbindung ist für die eigentliche Messung häufig nicht erforderlich, kann aber für Werbung, Updates oder zusätzliche Inhalte verwendet werden. Vor der Installation sollten Nutzer die im jeweiligen App Store aufgeführten Berechtigungen und Datenschutzinformationen aufmerksam prüfen.


Ist SimpleMeasure kostenlos nutzbar oder gibt es Kosten innerhalb der App?

Ob SimpleMeasure vollständig kostenlos ist, hängt von der jeweiligen Version und der Plattform ab. Einige Funktionen können gratis verfügbar sein, während Werbung, Premium-Werkzeuge oder zusätzliche Optionen durch In-App-Käufe freigeschaltet werden. Vor dem Download empfiehlt es sich, die aktuelle Preisübersicht im Google Play Store oder Apple App Store zu kontrollieren. Besonders wichtig ist, mögliche Abonnements und deren Verlängerungsbedingungen zu beachten.


Auf welchen Geräten funktioniert SimpleMeasure und worauf sollte ich bei der Nutzung achten?

SimpleMeasure ist für kompatible Android- oder iOS-Geräte vorgesehen, wobei nicht jedes Smartphone dieselben Sensoren und Kamerafunktionen unterstützt. Eine aktuelle Betriebssystemversion kann erforderlich sein. Für bessere Ergebnisse sollte die Kamera sauber sein, das Motiv ausreichend beleuchtet werden und das Gerät möglichst ruhig bleiben. Nutzer sollten außerdem darauf achten, keine sensiblen Bereiche ohne Zustimmung zu filmen, da die App möglicherweise die Kamera verwendet.

Vorteile

  • Schnelle Längenmessung direkt über die Smartphone-Kamera
  • Übersichtliche Bedienung ohne lange Einarbeitungszeit
  • Praktisch für grobe Maße im Alltag und unterwegs
  • Benötigt meist kein zusätzliches Messwerkzeug
  • Messwerte lassen sich bequem digital ablesen

Nachteile

  • Für präzise Messungen ersetzt die App kein professionelles Maßband
  • Ergebnisse hängen stark von Licht und Kamerawinkel ab
  • Eine passende Referenzgröße wird für genaue Messungen benötigt
  • Kleine Objekte sind mit der Kamera schwer zuverlässig zu erfassen
  • Nicht jedes Smartphone unterstützt alle Messfunktionen gleich gut
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Software & Demos

Diese Website bietet unabhängige Informationen zu Apps von Drittanbietern und besitzt, entwickelt oder vertreibt diese nicht. Namen, Logos und Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Angaben zu Entwicklern dienen nur als Referenz. Weitere Informationen erhalten Sie bei SimpleMeasure unter app@hottgenroth.de, auf https://www.hottgenroth.de/landing-page/mobiles-aufmass/mobiles-aufmass.html?utm_source=Android&utm_medium=Store&utm_campaign=Mobiles-Aufma%C3%9F-App oder unter http://www.hottgenroth.de/infopages/apps/datenschutz.html.